Photodynamische Therapie (PDT) in Dortmund
Konventionelle PDT & Artificial Daylight PDT
Schonende Behandlung von Hautkrebsvorstufen
Lassen Sie aktinische Keratosen frühzeitig behandeln.
Vereinbaren Sie einen Termin. Wir beraten Sie individuell zur Photodynamischen Therapie als Behandlungsmöglichkeit.
Wie wirkt die Photodynamische Therapie?
Die Wirkung der Photodynamische Therapie basiert auf der Kombination einer speziellen Creme mit Licht. Dabei reichert sich eine lichtempfindliche Substanz gezielt in den veränderten oder erkrankten Zellen an. Durch die anschließende Belichtung werden diese Zellen zerstört und innerhalb weniger Tage bis Wochen durch gesundes, neues Gewebe ersetzt.
Im MVZ Hansaklinik in Dortmund bieten wir Ihnen konventionelle PDT und Artificial Daylight PDT (Simulierte Tageslicht-PDT).
Konventionelle PDT
Bei der konventionellen PDT wird die betroffene Stelle mit einem Lichtsensibilisator eingecremt und für 3 Stunden mit einer Folie abgeklebt. Anschließend wird der zu behandelte Bereich mit einer speziellen Lampe für circa 10 Minuten bestrahlt. Die konventionelle Photodynamische Therapie eignet sich besonders für bedeckte Stellen, da die Behandlung in einer eigenen Kabine erfolgt, außerdem für schon etwas fortgeschrittene Lichtschäden.
Artificial Daylight PDT (Simulierte Tageslicht-PDT)
Die Artificial Daylight PDT ist eine Weiterentwicklung der Photodynamischen Therapie. Sie ist noch schonender und schmerzarmer als die konventionelle PDT. Während bei der konventionellen PDT die Hautstellen mit hochintensiven Lichtquellen bestrahlt werden, nutzt die Tageslicht-PDT, wie der Name andeutet, das Tageslicht.
Die Tageslicht-PDT ist eine bewährte Methode zur Behandlung von aktinischen Keratosen und eignet sich besonders für größere Hautareale wie das gesamte Gesicht oder die Kopfhaut. Sie ist ebenso wirksam wie die konventionelle PDT, verursacht jedoch deutlich weniger Schmerzen und wird daher als angenehmer empfunden. Dank ihrer guten Wirksamkeit und hohen Verträglichkeit wird sie in spezialisierten Hautkrebszentren erfolgreich eingesetzt.
Bei der Artificial Daylight PDT begeben sich die Patientinnen und Patienten nach dem Auftragen der lichtsensibilisierende Creme in einen speziellen Behandlungsraum mit simuliertem Tageslicht. Ein solcher PDT-Raum hat den Vorteil, dass die Behandlung ganzjährig unter konstanten Bedingungen und unabhängig vom Wetter durchgeführt werden kann. Zudem enthält dieses künstlich erzeugte Licht keine schädlichen UV-Strahlen.
Welche Form der Photodynamischen Therapie ist die richtige für Sie?
Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin. Wir beraten Sie individuell.
Ablauf der Artificial Daylight PDT im MVZ Hansaklinik in Dortmund
Vorbereitung
Vor einer Behandlung erhalten Sie bei uns eine ausführliche Beratung und Aufklärung. Danach bereiten wir die betroffene Stelle mittels fraktioniertem Laser vor. Dadurch kann die lichtsensibilisierende Creme, die anschließend aufgetragen wird, noch besser von der Haut aufgenommen werden. Dies kontrollieren wir zusätzlich mit einer speziellen dermatologischen Untersuchungslampe.
Bestrahlung mit Daylight-Licht
Nach der Vorbereitung begeben Sie sich für 2 Stunden in unseren PDT-Raum. Sie können während der Behandlung lesen, Smartphone nutzen oder Musik hören. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, dass die zu bestrahlende Hautstelle frei liegt und dem Licht zugewandt ist.
Während des Aufenthalts in unserem PDT-Raum bieten wir Ihnen Getränke und Zeitschriften an. In regelmäßigen Abständen kontrolliert unser Team, ob die Lichtintensität optimal ist und ob Sie Unterstützung benötigen.
Nachbehandlung
Nach der zweistündigen Bestrahlung entfernen wir vorsichtig die verbleibenden Cremereste und tragen eine mineralische Sonnencreme auf.
Hautverjüngung als Nebeneffekt
Neben der wirksamen Behandlung von aktinischen Keratosen und Hautkrebsvorstufen bietet die Tageslichttherapie im Lichtraum einen zusätzlichen positiven Effekt: Sie kann das Hautbild sichtbar verjüngen. Zudem wirkt sie stimmungsaufhellend bei Winterdepressionen. Diese Nebeneffekte entstehen auch ohne die, für die Behandlung von aktinischen Keratosen benötigte, lichtsensibilisierende Creme
Vorteile der Artificial Daylight PDT
- Hochwirksames und etabliertes Verfahren zur Behandlung aktinischer Keratosen
- Sehr gut verträgliche und weitgehend schmerzfreie Behandlung
- Verwendung von simuliertem Tageslicht ohne schädliche UV-Strahlen
- Durchführung ganzjährig und unabhängig von den Witterungsbedingungen möglich
- Begleitung und Kontrolle der Behandlung durch unser erfahrenes Praxispersonal
- Während der Therapie können Sie sich zurücklehnen, lesen, Musik hören oder einfach entspannen.
- Zusätzlicher hautverjüngender Effekt
Kostenübernahme für die PDT bei anerkannter Berufskrankheit
Bei Patientinnen und Patienten, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit über viele Jahre einer intensiven Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren, wird die aktinische Keratose in Deutschland als Berufskrankheit (BK 5103) anerkannt. Wer zum Beispiel lange Zeit im Baugewerbe, Bauhandwerk, Forst- oder Landwirtschaft tätig war, für den übernimmt die Berufsgenossenschaft die Behandlungskosten. Wir beraten Sie gerne auch zur Kostenübernahme der PDT im Fall einer Anerkennung als Berufskrankheit.
FAQ: Aktinische Keratose: Vorstufe von Hautkrebs
Was ist eine aktinische Keratose?
Eine aktinische Keratose, auch raue Lichtschwiele genannt, ist eine durch langjährige UV-Strahlung verursachte Hautveränderung und gilt als Vorstufe des Plattenepithelkarzinoms, einer Form des weißen Hautkrebses. Wird sie nicht behandelt, kann sie sich im Laufe der Zeit zu einem bösartigen Tumor entwickeln. Das Risiko einer Metastasierung (Streuung) ist beim Plattenepithelkarzinom zwar vergleichsweise gering, dennoch ist eine frühzeitige Behandlung wichtig.
Ziel der Behandlung ist es, die aktinischen Keratosen frühzeitig zu entfernen und so die Entstehung von Hautkrebs zu verhindern. Als besonders wirksames und etabliertes Verfahren gilt die Photodynamische Therapie (PDT). Sie ermöglicht eine gezielte Behandlung der betroffenen Hautareale und zeichnet sich durch eine hohe Wirksamkeit sowie eine sehr gute Verträglichkeit aus.
Wie entsteht eine aktinische Keratose?
Die häufigste Ursache für eine aktinische Keratose ist eine langjährige und intensive Belastung der Haut durch UV-Strahlung – vor allem durch die Sonne, aber auch durch künstliche UV-Quellen wie Solarien.
Die UV-Strahlung schädigt die Hautzellen und deren Erbgut. Dadurch können sich veränderte Zellen bilden, aus denen sich im Laufe der Jahre ein Plattenepithelkarzinom entwickeln kann. Das Plattenepithelkarzinom (auch Spinaliom genannt) ist eine Form des weißen Hautkrebses und zählt zu den zweithäufigsten Hauttumoren. Eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung von Hautkrebsvorstufen, wie der aktinischer Keratosen, ist deshalb besonders wichtig.
Wo kommen aktinische Keratosen vor?
Aktinische Keratosen kommen am häufigsten an Stellen vor, die vermehrt dem UV-Licht ausgesetzt sind, z.B. Nase, Stirn, Lippen, Glatze, Unterarme, Handrücken, Dekolleté oder Ohren.
Wie kann man aktinische Keratosen wirksam behandeln?
Die Photodynamische Therapie (PDT) ist ein besonders wirksames Verfahren zur Behandlung aktinischer Keratosen. Sie ist in der Regel schmerzarm, gut verträglich und kann ganzjährig – unabhängig von der Witterung – durchgeführt werden.
Schon verhornte Keratosen werden einige Wochen vor der PDT mit dem Erbium- oder CO2-Laser entfernt, da die PDT Horn nicht durchdringen kann.
Ist die aktinische Keratose als Berufskrankheit anerkannt?
Bei Menschen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit über viele Jahre einer intensiven natürlichen Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren (z.B. Bauarbeiter, Landwirte, Dachdecker), kann die aktinische Keratose als Berufskrankheit (BK 5103) anerkannt werden.
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