hautkrebsvorsorge im MVZ Hansaklinik in Dortmund

Hautkrebsvorsorge &
Früherkennung

Lassen Sie sich frühzeitig untersuchen

Hautkrebs frühzeitig erkennen

Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten. Immer mehr Menschen erkranken jedes Jahr an dem Schwarzen Hautkrebs (Melanom) und an dem wesentlich häufigeren sogenannten Hellen Hautkrebs (Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom), der nicht auf der Basis von Muttermalen entsteht. Glücklicherweise haben sich die diagnostischen Maßnahmen der Hautkrebsvorsorge stark verbessert, sodass bei einer Früherkennung die endgültige Heilung in den meisten Fällen möglich ist.

Es ist daher essenziell, dass Sie Ihre Haut in regelmäßigen Abständen von Ihrem Hautarzt untersuchen lassen, denn nur er kann mit seiner umfassenden Erfahrung und den diagnostischen Möglichkeiten ein Höchstmaß an Qualität bei der Hautkrebsvorsorge und Früherkennung sichern.

Hautkrebsarten: Welche Hautkrebsarten gibt es?

Grundsätzlich kann jeder Zelltyp der Haut und der Hautorgane (wie Schweiß- und Talgdrüsen sowie Hautmuskeln) entarten, das heißt bösartige Zellen bilden. Am häufigsten kommen der „Schwarze Hautkrebs“ und der „Helle Hautkrebs“ vor. Die endgültige Heilung des Hellen Hautkrebses ist in fast 100% möglich, die des Schwarzen Hautkrebses (Melanom) bei mehr als 95% der PatientInnen. Beim Hellen Hautkrebs sind in vielen Fällen die Behandlungen ohne Operationen mit Laser, Cremes usw. möglich. Hier erfahren Sie mehr zu den zwei Hautkrebsarten.

Basaliom und Spinaliom

Der Helle Hautkrebs oder auch Weiße Hautkrebs ist weniger bekannt als der noch bösartigere Schwarze Hautkrebs, das Melanom. Als Heller Hautkrebs werden zusammengefasst das Basalzellkarzinom (Basalzell-Krebs) und das Plattenepithelkarzinom (Stachelzell-Krebs). Diese Krebsarten haben inzwischen dramatische Zuwachsraten in Deutschland erreicht. Jedes Jahr erkranken 150.000 Menschen an Hellem Hautkrebs.

Wie entsteht Heller Hautkrebs?

Beide Hauttumore (Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom) entstehen zumeist als Folge früherer Sonnenbelastungen der Haut. Die Sonnenschäden wie Sonnenbrände, häufige Sonnenurlaube oder Solarienbesuche, können bereits lange (zum Teil 20 bis 30 Jahre) zurückliegen. Das Entarten von Hautzellen entsteht dann allmählich und für den Erkrankten fast unbemerkt. Es bilden sich an der Haut kleine Knötchen, Rötungen oder schorfig-schuppende Flecken. Eine rechtzeitige Diagnose und die nachfolgende Therapie können jedoch diesen fatalen Verlauf abbrechen und eine endgültige Heilung erreichen.

Symptome des Hellen Hautkrebses

Die meisten PatientInnen halten diese Veränderungen für harmlose Irritationen der Haut: Pickel, Druck- oder Scheuereffekte. Diese Hautveränderungen werden als „Praecancerosen“ oder „Aktinische Keratosen“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um Vorstufen des Hellen Hautkrebses, die sich im Laufe von Monaten bis Jahren dann zum Hautkrebs entwickeln.

Erscheinungsform

Der Schwarze Hautkrebs (Melanom) entsteht zumeist in Form eines entarteten Muttermals und gilt als einer der bösartigsten Krebsarten, den der Mensch bekommen kann. Das trifft jedoch nur für die schon weit fortgeschrittenen Stadien dieser Krebsart zu.

Verbesserte Diagnostik erhöht Heilungschancen

In der heutigen Zeit hat zwar die Häufigkeit des Melanoms stark zugenommen, der Tumor wird jedoch durch die verbesserte Diagnostik und durch die Vorsorgeuntersuchungen viel früher entdeckt. Dadurch wird der Hautkrebs zumeist schon in einem Stadium entfernt, in dem noch keine Tochteransiedlungen (Metastasen) bestehen.

Überlebenswichtig: Vorbeugung und Vorsorge

Für einen im Frühstadium diagnostizierten Schwarzen Hautkrebs liegt die Heilungschance heute bei 100 %. Regelmäßige Vorsorge und die damit verbundene Früherkennung sind daher oberstes Gebot. Menschen mit vielen (mehr als 20) Muttermalen, größeren Malen oder heller Haut sollten sich einmal im Jahr vom einer Hautärztin oder einem Hautarzt untersuchen lassen mittels eines Hautkrebs-Screenings. Sonnenschutz ist die beste Vorbeugung gegen Hautkrebs.

Sorgenfrei mit fachärztlicher Beratung und Früherkennung

Wer sein persönliches Risiko kennt und den Umgang mit der Sonnenbelastung lernt, kann das Auftreten von bestimmten Hautkrebsarten vermeiden. Früh erkannt sind die meisten Fälle von Hautkrebs vollständig heilbar, zum Teil sogar ohne Operationen. Daher sind die Früherkennung und Hautkrebsvorsorge so wichtig.

Wer sollte sich wann untersuchen lassen?

Risikogruppen

Jeder Mensch mit besonderen Risiken (helle Haut, die schlecht bräunt; wenn in der Familie schon einmal Hautkrebs aufgetreten ist; Menschen mit mehr als 50 Muttermalen am Körper; Personen mit mehreren Sonnenbränden in der Kindheit).
Wir empfehlen eine Hautuntersuchung 1x im Jahr ohne Altersbegrenzung.

Menschen ohne bekanntes Risiko

Zunächst einmal eine Erstuntersuchung, um das individuelle Risiko abzuschätzen. Dann je nach Alter alle ein bis drei Jahre eine Vorsorge-Untersuchung vereinbaren.

Personen über 50

Einmal im Jahr, bei bereits bestehenden Risiken alle sechs Monate ein Hautkrebs-Screening in einer Hautarztpraxis.

Das Hautkrebs-Screening

Geschulte Hautärztinnen und Hautärzte im MVZ Hansaklinik in Dortmund

Der Blick einer erfahrenen Hautärztin oder eines erfahrenen Hautarztes kann in vielen Fällen im Laufe des Hautkrebs-Screenings schon die erste Einschätzung ermitteln, ob die betroffene Stelle (wie Muttermal oder Pigmentfleck) verdächtig erscheint oder nicht. Häufig kann jedoch die Unterscheidung und insbesondere die weitergehende Untersuchung nicht mehr ausschließlich mit den Augen erfolgen. Im MVZ Hansaklinik in Dortmund arbeiten unsere Hautärztinnen und Hautärzte deshalb mit den modernsten Technologien und Methoden, um Ihre Haut bestmöglich einschätzen und untersuchen zu können.

Das Hautkrebs-Screening der Gesetzlichen Krankenkassen

Gesetzlich versicherte PatientInnen haben seit Juli 2008 alle zwei Jahre einen Anspruch auf ein Hautkrebs-Screening. Viele Krankenkassen übernehmen diese Kosten auch bereits für Versicherte ab dem 18. Lebensjahr. Informieren Sie sich hierzu bei Ihrer Krankenkasse.

Das Ziel des Screenings ist das rechtzeitige Entdecken von Hautkrebs oder Früh-Entartungen. Unsere Hautärztinnen und Hautärzte sowie die Praxis sind zertifiziert in der Durchführung des Hautkrebs-Screenings. Hier betrachtet die Ärztin oder der Arzt ohne technische Mittel Ihre gesamte Haut von Kopf bis Fuß auf verdächtige Merkmale. Eine umfassende und genauere Untersuchung wird mit dem zusätzlichen Einsatz von technischen Methoden wie der Auflicht-Mikroskopie, Video-Mikroskopie, Siascopie erreicht. Diese Ausstattungen sind bei uns vorhanden. Genauere Informationen zu unseren technischen Mitteln zum Untersuchen der Haut finden Sie im Folgenden.

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Ihre Haut liegt uns am Herzen – wenden Sie sich bei allen dermatologischen Anliegen gerne an unser Team. Wir beraten Sie ausführlich. Vereinbaren Sie jetzt schnell und unkompliziert einen Termin bei unseren Hautärztinnen und Hautärzten in der Hansastraße 67 in Dortmund!

Moderne Methoden zur Diagnose von Hautkrebs im MVZ Hansaklinik

Um Veränderungen in mikroskopisch kleinen Strukturen zu begutachten, haben sich die leistungsstarken mikroskopischen Techniken bewährt. So können wir in unserer Hautarztpraxis in Dortmund mit einer speziellen Leucht-Lupe verdächtige Muttermale oder Hautveränderungen in vielfacher Vergrößerung untersuchen.

Die digitale Laserscan-Mikroskopie vermeidet unnötige Hautbiopsien und macht es möglich, Einzelzellbilder der Haut innerhalb kürzester Zeit darzustellen. Der fokussierte Laserstrahl beleuchtet einen bestimmten Punkt auf der Haut und misst hierbei die Reflexion des Lichts an diesem Punkt. Die Vorteile der digitalen Laserscan-Mikroskopie im Überblick:

  • Keine unnötigen Biopsien
  • Keine Narbenbildung im Gesicht sowie an anderen sichtbaren Hautpartien
  • Verkürzte Wartezeit auf den Befund
  • Zuverlässige Früherkennung von Hautveränderungen

Noch genauer wird Ihre Diagnose durch eine hochauflösende digitale Analyse per Video-Mikroskop. Diese spezielle Kamera liefert eine 100- bis 500-fache Vergrößerung der betroffenen Stelle und somit die wesentlich höhere Auflösung des klinischen Hautbildes. Die Bilder können zudem gespeichert und mit späteren Behandlungs-Stadien verglichen werden. Dank digitaler Video-Mikroskopie können wir auch Muttermale als Digitalbilder abspeichern und bei Kontrolluntersuchungen kleinste Veränderungen frühzeitig feststellen.

Bestimmte bösartig mutierte Hautzellen nehmen einige chemische Substanzen leichter auf als gesunde Hautzellen. Diese Eigenschaft nutzen wir, indem wir das Gewebe mit einer Markierungssubstanz vorbehandeln und danach mittels eines speziellen Lichtes beleuchten. Die Krebszellen können damit sichtbar gemacht und eine Therapie gezielter eingesetzt werden.

Bislang mussten Muttermale bei Verdacht auf Mutation operativ entfernt werden. Das entnommene Gewebe wurde dann feingeweblich (histologisch) untersucht. Das Labor kann anhand der Zellstrukturen erkennen, ob ein Hinweis auf gutartiges oder bösartiges Wachstum vorliegt. Die Gewebeentnahmen unter örtlicher Betäubung sind bei Kindern oft nicht problemlos durchzuführen. Auch bei Erwachsenen sind insbesondere im Gesicht und anderen sichtbaren Regionen der Haut die Narben unschöne Folgen dieser diagnose-bedingten Operationen.

Hier schafft eine Innovation Abhilfe: Das Siascope. Dieses misst bis in tiefe Hautschichten hinein die Reflektion von unterschiedlich gefärbten Lichtstrahlen. Ein Hochleistungs-Computer errechnet daraus dreidimensionale farbige Bilder der Gewebestrukturen, darunter auch die Zellverbände der Unterseite von Muttermalen. So können unsere Hautärztinnen und Hautärzte ausschlaggebende Hinweise auf die Gut- oder Bösartigkeit einer Hautveränderung sowie auf deren Ausdehnung gewinnen und viele unnötige Operationen vermeiden.

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Denken Sie an Ihre Hautkrebsvorsorge, um Hautkrebs frühzeitig zu erkennen und einen bösartigen Verlauf entgegenzuwirken. Vereinbaren Sie noch heute schnell und unkompliziert einen Termin bei unseren Hautärztinnen und Hautärzten im MVZ Hansaklinik in Dortmund.

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